Mittwoch, 30. September 2009

3-2-1 Meins! Juchhu!

Amtliche Bekanntmachung


Das Amt für Sauftourismus und Tittenfeste der Hauptbierstadt München wünscht, dass in den Medien besoffene Wiesn-Besucher und freizügige Busenwunder veröffentlicht werden. Dem kommen wir gerne nach:

Der bayerische Landesfürst mit seinem Saufgelage (im Hintergrund) bei 2,1 Promille
Ein unbekannter Autofahrer, der auch nüchtern so aussieht, nach der dritten Maß

Das wohl bekannteste "bayerische" Tittenwunder mit Migrationshintergrund
Zwei urbayerische "Schönheiten" beim Strip, aus ästhetischen Gründen nur Rückansicht

Werbeplakat der Szenekneipe "Pacha" mit entsprechender Fokussierung

Ups. Sie wünschen es nicht. Hab ich glatt überlesen. Kommt immer mal wieder vor.

München begrüßt seine Wiesn-Besucher von nah und fern


Heute: Willkommen, Rosi Hinterbichler aus Lenggries (2 Maß, 2 Balloons).

Das Gedicht zum Wahlbetrug


"Beim Saddam!" und "Beim Osama!"
denkt sich Hussein Obama,
warum glaubt die halbe Welt
Karzais Wahl sei nur gestellt?

Das Land heisst doch "Afghanistan"
und nicht etwa "der Iran",
wo - das weiss doch jedes Kind -
die Wahlen nur 'ne Farce sind.

Ach egal, dann werd ich eben
Karzai meinen Segen geben,
so ein Machtwort, das von mir
zählt als Stimme gleich mal vier.

Sag ich das dann oft genug,
ist das eben kein Betrug:
mit solchermaßen vielen Stimmen
wird Karzai jede Wahl gewinnen.

Denn für unsere Ölinteressen
kann man gerne mal vergessen,
was wir anderen abverlangen,
sprach's und zog sogleich von dannen.

Dienstag, 29. September 2009

He, SPIEGEL, altes Hetz- und Propagandablatt!


Wen willste denn mit diesem Heft ansprechen? Ewigjunge Kindsköpf'? Waaas, 9-12jährige? Und Du glaubst im Ernst, dass sich 9-12jährige für sowas interessieren? Ist schon 'was her, dass Du mal jung warst, ne? Bleib besser bei Deiner vergreisten Stammclientel. Die glaubt wenigstens noch den Müll, den Du so allwöchentlich publizierst.

I am not so heavy on wire with English speaking


und zwar weil: es ist Deutschland hier. Deutsch lern' ich zwar auch erst noch, kann aber halt viel besser massig schwätzen ohne was zu sagen, wenn ich's nicht erst übersetzen muss.

Montag, 28. September 2009

Der Tag des Jüngsten Gerichts oder: Das neue Fernsehstudio der Al-Quaidingens


Die Bericht­erstattung über die trotz Terror­drohung miss­lun­gene BT-Wahl 09 hat alle wich­tigen Nach­richten auf die hinteren Plätze ver­drängt. Grund genug, hier zwei wichtige Ereignisse der letzten Woche zu rekapitulieren:

  1. Am 25.09.2009 war der Tag des Jüngsten Gerichts! Osama bin Ladin, toter CIA-Agent aus Tora Bora, Afghanistan, ist gegen 12.00 Ortszeit wiederauferstanden. Exklusiv in Springers WELT. Michael Jackson und Elvis Presley werden noch gesucht.
  2. Rechtzeitig zu diesem biblischen Großereignis weihte die Staats­terror­orga­ni­sa­tion Al-Quaida (El-Quaida, Al-Kaida, Ol-Quadia usw.) ein neues, modernes voll com­puteri­sier­tes Fernseh­studio in den Räumen des Geschäfts­part­ners IntelCenter ein.
Fonzos Universum zeichnet den his­tori­schen Werde­gang des belieb­ten Wüsten­senders von seinen ersten Anfängen bis zur Inbetrieb­nahme des moderns­ten Studios der gesamten arabischen Welt einmal nach:

Am 13. Dezember 2001 meldete sich der neue Shooting-Star der amerika­nischen Fernseh­abend­unter­haltung und Frei­zeit­spion der CIA, Tim Osman, unter seinem Künstler­namen Osama bin Ladin erst­mals zu Wort. Das mobile Fernseh­studio im Wüsten­sand, der ame­rika­nisches Erdöl bedeckt, war damals noch recht impro­vi­siert: Zum Einsatz kamen ledig­lich eine 3-CCD-Kamera vom Typ VX911, ein Mode­ra­toren­mikro­fon mit Nieren­leiden-Charak­teris­tik und ein trag­bares MAZ-Gerät mit Inter­net-fähigem Wähl­modem. Ungeachtet der tech­nischen Minimal­aus­stattung konnte die Unter­haltungs­sendung jedoch auch schon mit modernen Errungen­schaften auf­warten: So bedient sich der Haupt­darsteller der Gebärden­sprache, um seinen Beitrag auch Gehör­losen nahe­zu­bringen. Bin Ladin musste in dieser Zeit noch ganz ohne Maske und Mode­ra­toren-Out­fit arbeiten.

Bereits 2002 ver­besserte der Sender, der sich nun As-Sahab (dt: alter Schwede) nannte, das Format: Mit einer Frisch­zellen­kur und einer Hormon­behand­lung im US-Mili­tär­kranken­haus in Bad Jalalabad konnte der Haupt­dar­steller um gefühlte 20 Jahre ver­jüngt werden. Ein gefärb­ter Bart sollte vor allem die weib­lichen Zuschauer beein­drucken. Die Aus­stat­tung diesmal: Laptop im Nomaden­zelt, trag­barer DSL-Anschluß mit Flat­rate und Premium­account bei YouTube, Halo­gen-Schein­werfer mit Kurbel­antrieb (in der Wüste gibt es nur sehr wenige Steck­dosen und wenn man mal eine findet, ist meist das Ver­länge­rungs­kabel bis zum Set zu kurz), Kar­toffel­sack als Hinter­grund (sog. "Potatoe-Screen" als Ersatz für einen "Blue Screen", der im Grau der Wüste seinen Zweck eh nicht erfüllt hätte) sowie ein Team von Ein­flüs­terern.

In 2003 und 2004 war Sommer­pause. Ab 2005 beteiligte sich ein US-Unter­nehmen, das Intel­Center, an dem Kon­zern As-Sahab des bin Ladin und sorg­te mit einer Finanz­spritze sowie einem deutsch­stämmigen Ersatz­mode­ra­tor und Mit­den­fingern­fucht­ler namens Bekkai Harrach für den anhal­ten­den Erfolg der nun­mehr zur Comedy-Serie mutier­ten Reality-Show, die jetzt auch in Deutsch­land empfangen werden konnte dank der Springer-Presse, die ja bekannt­lich im Staats­auf­trag jeden Scheiss unbe­sehen glaubt und sofort un­reflek­tiert weiter­ver­breitet.

Im Jahr 2006 siedelte der Wüsten­sender um nach Washington DC, wo der Anteils­eigner Intel­Center ein voll­klima­tisier­tes Studio unter­hält, das auch über Bildmanipulatoren und Stimmen-Synthe­sizer neu­es­ter Gene­ra­tion ver­fügt, mit denen jeder Greis in einen ansehn­lichen Kna­ben ver­wan­delt werden kann. Da jedoch niemand den der­maßen auf­ge­pepp­ten bin Ladin wieder­erkannte, ent­schied man sich, ihn doch lieber wieder im Original zu zeigen.

2007 und 2008 ließ das Inter­esse der Öffent­lich­keit an Staats­terror-War­nun­gen rapide nach und zog die Zuschauer­quote tief nach unten, weshalb das Intel­Center ent­schied, der Welt moderns­tes Fern­seh- und Auf­nahme­studio ein­zurich­ten, um die ur­sprüng­liche Beliebt­heit des ehe­mali­gen Wüsten­Senders wieder­her­zu­stellen.

Der Aufbau nahm ein Jahr in Anspruch. Und 2009 war es dann soweit: Recht­zeitig zur Bun­des­tags­wahl mel­dete sich der längst ver­stor­be­ne bin Ladin per Direkt­schal­tung aus dem Jen­seits im com­puter­gesteuer­ten, 12 Millionen wert­lose Dollar teuren, voll­auto­mati­schen Studio der neues­ten Bau­art zu Wort. Die wich­tigs­ten Neue­rungen: HD-Auf­lösung, bediener­lose Kameras, 16:9-Breit­bild­format mit ani­mier­tem Hinter­grund ("Green Screen"), Windows95-PC mit ein­ge­bau­tem zufalls­gesteuer­ten "Blue-Screen".

In der Premiere­sendung kündigte bin Ladin in einer erst­mals in deut­scher Spra­che unter­titel­ten Gruß­bot­schaft an die euro­päischen Völ­ker den Tag des Jüngsten Gerichts an und ter­minier­te diesen sowie seine Rück­kehr in die deutschen Deppen­medien auf den 25.09.2009.
Dieser Tag, auf den die kirch­lich­en Sek­ten seit mehr als 2000 Jahren sehn­süch­tig war­ten, wurde jedoch auf­grund einer Ton­störung im Bereich der Ultra­klein­hirn­welle welt­weit ver­passt und als Auf­forde­rung miß­ver­stan­den, der Christ­lichen Djihad Union (CDU) durch Wieder­wahl in ein soge­nann­tes Reichs­tag­gebäude zu hul­digen. Und so kam es schließ­lich, dass ver­ängs­tigte Mit­bürger durch die Wahl der CDU das ver­meint­lich klei­nere Übel wähl­ten. Manch einer mag viel­leicht auch gedacht haben, wenn er das Merkel erneut zum Kanzler wählt, hält es end­lich mal wieder vier Jahre lang die Klappe. Das ist natür­lich unbe­stritten ein ange­nehmer Neben­effekt.

Anläßlich der Weltpremiere der Rückkehr des bin Ladin aus dem Reich der Toten ver­anstal­ten Fonzos Uni­ver­sum und das Intel­Center einen klei­nen Rate­wett­bewerb: Unten sehen Sie einige Bil­der des Star-Modera­tors der Al-Quaida. Jedoch zeigt genau ein Bild nicht den rich­tigen bin Ladin. Und dieses Bild sollen Sie jetzt finden. Wenn Sie es gefun­den haben, schnei­den Sie es bitte aus, kleben es auf eine Post­karte und schicken diese an:

IntelCenter
- Pentagon -
Abteilung Forgeries
Washington, DC 20330
Police State USA


Als Hauptpreis winkt ein Honeymoon-Weekend für zwei in Guantanamo Bay mit Besich­tigung der Folter­keller und Elektro­schock-Isolier­kammer inklu­sive eine Runde Water-Boarding, sexueller Demü­ti­gung und ande­rer netter Frei­zeit­ver­gnü­gungen aus dem Folter­hand­buch des US-Militärs. Ein­sende­schluss ist Ende Herbst. Der rechte Weg ist ausgeschlossen, links ist noch genug Platz.

Afghanistan-Veteranen und andere Angehörige der deutschen Angriffskriegsarmee dürfen leider nicht teilnehmen. Die wissen zuviel.

Nun viel Spaß beim Bilderrätsel!
Noch ein kleiner Tipp: Die Bilder sind chronologisch sortiert (2001 bis 2009). Falls Ihnen das mit der Bart­farbe und der Alterung etwas komisch vorkommt: uns auch!

Mittwoch, 9. September 2009

Ruf! Mich! An! Dein Taliban!


Immer wenn in Afghanistan was passiert, ruft 5 Minuten später ein Taliban bei der deutschen Presse an und bestätigt denen, was sie gerne berichten möchte. Das erschien uns bei Fonzos Universum etwas merkwürdig. Bis wir diesen Werbefilm im Internet fanden:
video

Neues von Twitter


+++ Disclaimer jetzt Pflicht +++ Impressum paßt nicht mehr rein +++

Polizei beschlagnahmt 6.000 illegal produzierte CDs bei bekanntem Raubkopierer


Ein Raubkopierer, dem vorgeworfen wird, CDs in industriellem Maßstab illegal hergestellt und vertrieben zu haben, wurde jetzt das Handwerk gelegt. Bei einer Hausdurchsuchung beschlagnahmte die Polizei in Mexiko 6.000 CDs mit bislang unveröffentlichten Werken des Künstlers Alejandro Fernández.

Den Raubkopierer kennen Sie sicher: Es ist die Firma Sony Music. Hm, 200.000 US$ mal 6.000 Alben: das wird ein teurer Spaß! Hier die ganze Story.

Dienstag, 8. September 2009

Hoffnung für Deutschland: BILD schließt seine frei zugängliche Web-Präsenz


Wie in der Presse zu lesen war, hat der Axel-Springerstiefel-Verlag angekündigt, seine Web-Präsenzen blöd.de, bild.de und macht-doch-was-ihr-welt.de langfristig nicht mehr frei zugänglich zu belassen. Wer weiter diese Desinformations-Websites in neuartigen Rundfunkgeräten empfangen will, muss löhnen. Vorerst wird bild.de noch in diesem Jahr als kostenpflichtiges Angebot für iPhone-Nutzer angeboten. Wir haben das Angebot getestet und zeigen hier welt-exklusiv die erste Ausgabe des Blödelblatts auf dem iPhone.

Sascha Lobo hat neue Frisur (Update)


Sascha Lobo, Internet-Experte, Alpha-Männchen und Beta-Blocker mit Koffer in Berlin, hat eine neue Frisur. Lobo, der sich selbst gerne als wandelnde Litfaßsäule bezeichnet, greift damit aktiv in den Wahlkampf ein und liefert gute Gründe, die beworbene Partei nun endgültig nicht mehr zu wählen.
Franz-Wilhelm Steinbeisser übt derweil noch. Steht ihm gut, der Irokesen-Schnitt.

Schröcklich: Terror! TERROR!! T-E-R-R-O-R-! in Deutschland und anderswo!


Schwanzus Longus Zierckus Maximus, Berufsclown aus Witzbaden, warnt vor pöhsen Puben

Wie aus einem ver­trau­lichen Lage­bericht des Bundes­kinds­kopf­amts (BKA) aus Witz­baden (WB), der Fonzos Universum vor­liegt, her­vor­geht, müssen brave Bundes­deutsche (BBD) mit Terror­anschlägen vor der Bundes­tags­wahl (BTW) rechnen. Nach­dem wir bereits Terror­drohungen der Christlichen Djihad Union (CDU) erhalten haben, tauchen jetzt auch Drohungen des Inhumanen Bundes gewalt­bereiter Usbeken (IBGU), der Idiotischen Juxbande Usbekistans (IJU), des Kommandos Irmgard Müller-Schmidt­lein 27. Sep­tem­ber (IMS27-09) sowie der Wehr­sport­gruppe Barras - Sektion Deutsch­land - (WSGB-DE) auf.




Oberstgroßmufti Klein, Bombenwerfer aus Kunduz


In dem nur für den Dienst­gebrauch (NfDG) vor­gesehenen Bericht heißt es, „dass vor allem das unver­ändert hohe Engagement Deutsch­lands in Afghanistan als Recht­fertigungs­grund für Anschläge gegen deutsche Öl-Interessen im Nahen Osten durch radikal-konservative Orga­ni­sa­tionen (RKO) genutzt werden wird“. Fonzos Universum gelang es, aus unglaub­würdigen Quellen rund um die Bundes­terror­regierung (BTR) erst­mals Bilder der gefähr­lichen Atten­täter (GA) zu erhalten, die wir besorgten Bundes­bürgern (BBB) nicht vor­ent­halten (NV) wollen. Insbesondere nach Oberstgroßmufti Klein wird im Zusammenhang mit Bombenattentaten auf unbeteiligte Bundesbürger afghanischer Abstammung gefahndet.



Die Bürger werden zu erhöhter Wahl­beteili­gung bei gleich­zeitiger Vor­sicht vor etablier­ten Par­tei­en auf­gefordert. Im Falle ver­däch­tiger Kanzler­kandi­daten bittet das Bundes­kinds­kopf­amt um Kreuze bei alter­na­tiven Parteien.



Von links nach rechtsextrem: Khalida Magdalena bin Layden, Abdullah Moses Shaubele und Fatma Maria Marakel von der Christlichen Djihad Union (CDU)

Montag, 7. September 2009

Christoph Hörstel über Afghanistan und die Lügen der Bundesregierung


Christoph Hörstel im Interview mit einem ziemlich ahnungslosen SWR-Redakteur (2008) über die Hintergründe des Kriegs in Afghanistan.

Sonntag, 6. September 2009

Was die Regierung verschweigt: Zeitreisen sind möglich!

Wir müssen wütend werden - Piraten-Remix (Network - mad as hell)

Am 17.09.2009: Bundesweiter OptOut-Day


Meldebehörden haben das Recht, persönliche Daten, wie zum Beispiel Adresse, Geburtstag, Konfession und Familienstand, an Dritte weiterzureichen, solange man sich nicht selbstständig und ausdrücklich in Schriftform dagegen ausspricht.


Daher veranstaltet die Piratenpartei Deutschland am 17.09.2009 den OptOutDay! Hier informieren und mitmachen!

Samstag, 5. September 2009

Die GEZ will eine Antwort


wie jedes Jahr. Auch wenn alle Rundfunkgeräte - die altmodischen wie die neuartigen - ordnungsgemäß angemeldet sind. Die GEZ, ein zahnloser Tiger, droht dennoch mit Bußgeld. Wenn Sie nicht antworten.
Da haben wir uns folgendes überlegt: Den portofreien Antwortbrief. Damit tun Sie der GEZ einen Gefallen und für sich auch noch was nützliches: Müllentsorgung.

Und so geht's: Den Vordruck unten auf Briefumschläge ausdrucken, dann darin Altpapier, gebrauchte Kaffeefilter, Sand vom letzten Strandurlaub oder ähnliches eintüten und abschicken. Wichtig: Keine Briefmarke draufkleben. Die GEZ möchte die Antwort gerne selbst bezahlen.

Freitag, 4. September 2009

Nach dem hinterhältigen und feigen Angriff


der Bundeswehrmacht auf afghanische Zivilisten: Flyer ausdrucken und neben den CDU-Wahlkampfständen verteilen.

Alle Jahre wieder: Polizei mäht THC-freies Hanffeld ab


Langsam gewöhnt man sich ja dran, dass die Verantwortungsträger in Legislative und Exekutive den Satirikern ihren Job streitig zu machen versuchen: Nachdem sich die Kripo in Wertheim (Kreis Tauberbischofsheim) vor Jahren einmal unsäglich blamierte, weil sie ein durch EU-Gelder gefördertes, THC-freies Hanffeld, dessen Pflanzen der Herstellung von Kosmetikartikeln und Textilien dienten, in einer Nacht-und-Nebel-Aktion abfackelte, wollten wohl jetzt die Kollegen aus den Niederlanden dem nicht nachstehen und haben ihrerseits ein Feld in der niederländischen Provinz Flevoland mit 47.000 Pflanzen des harmlosen, rauschmittelfreien Hanfes abgebrannt wie die Nachrichtenagentur AP gestern berichtete. Eigentümer des Feldes ist (war) die renommierte Universität Wageningen, deren Experten dort zu Forschungszwecken Hanf anbauten, um zu testen, wie gut sich dieser als Textilfaser eignet (sehr gut, nebenbei bemerkt, das wussten ja schon unsere Seeleute vor hunderten von Jahren, die daraus Taue und Segel fertigten).


So wird das auf Dauer aber nix mit den regenerativen Rohstoffen für Papier und Textilien, der Rettung der Wälder und der Vermeidung von schadstoffhaltigen, Chemie-verseuchten Baumwoll-Klamotten. Und das, wo doch schon der ehrwürdige und im aktuellen Wahlkampf immer wieder gern bemühte Ludwig Erhard wusste, dass das nicht alles ist, wozu man Hanf verwenden kann:
Sofort verhaften, den Typ.¹

¹Hinweis an die Polente: ist nur Spaß, der Herr lebt nicht mehr. Hat sich totgekifft.

Guten Morgen, Herr Musharbash. Ausgepennt, ja?


Der "Islam-Experte" des Spiegel, Yassin Musharbash, schreibt in einem Artikel über die sogenannten Sauerland-Bomber, die der Islamischen Djihad Union (IJU) angehören sollen, dass es nicht ganz auszuschließen sei, dass diese IJU eine Scheinorganisation ist, die vom usbekischen Geheimdienst gegründet wurde:
"Verschwörungstheoretiker und andere Skeptiker haben von Beginn an gemutmaßt, die IJU sei eine Erfindung der usbekischen Behörden. Die Sauerländer können das kaum einschätzen, auszuschließen ist es nicht."
Soso, "Verschwörungstheoretiker". Tja, so kann man den ehemaligen Mitarbeiter des usbekischen Geheimdienstes Ikrom Yakubov, den ehemaligen britischen Botschafter in Usbekistan Craig Murray und auch die fähigen Beamten des Baden-Württembergischen Verfassungsschutzes auch nennen. Bwahahaha.

Denn vor fast genau einem Jahr (!) berichtete das Politmagazin Monitor bereits über die brisanten Erkenntnisse des Baden-Württembergischen Verfassungsschutzes, dass es sich bei der IJU um eine Scheinorganisation handelt, die im wesentlichen aus einer Internet-Präsenz sowie ein paar fanatisierten Knallköpfen besteht. Erkenntnisse, die von eben jenem ehemaligen usbekischen Geheimdienst-Offizier und auch dem ehemaligen britischen Botschafter in Usbekistan - mithin also durch zwei unabhängige Zeugen - bestätigt wurden (Video, Transkript), auch wenn ganz im Widerspruch dazu der BND und besonders BKA-Dschihhaaaaaaad-Ziercke einen großen Bohei um die so betitelte "al-Quaida-Untergruppe" verzapften. Wobei die al-Quaida selbst ja auch so ne Regierungstruppe war. Oder noch ist.

Tja, Herr "Islam-Experte" Musharbash, wenn so Qualitätsjournalismus und Expertentum aussieht, dann bleiben wir hier doch lieber alle Verschwörungstheoretiker. Denn die können offensichtlich wesentlich besser Informationen von richtigen Journalisten, die noch wissen, was Recherche bedeutet, interpretieren und vermitteln als Sie und Ihr Käseblatt. Aber jetzt mal unter uns: Geben Sie's doch zu. Der Gedanke, dass Regierungen und ihre Geheimdienste hinter False-Flag-Attacken wie der IJU, der al-Quaida und auch der europäischen Gladio stecken, der passt nicht so ganz in Ihr Bild von einer heilen Welt im Westen und dem bitterbösen Islam andererseits, nicht wahr? Mag ja auch erstmal schwer zu glauben sein. Stimmt aber trotzdem.

Donnerstag, 3. September 2009

Nach Rücktritt von Althaus: Neues Verkehrsschild in Thüringen


Nach dem Rücktritt von Dieter Althaus werden in Thüringen vorsichtshalber neue Verkehrsschilder aufgestellt. Das neue Schild ist sowohl für Autofahrer als auch Radfahrer und Fußgänger verbindlich und fordert erhöhte Vorsicht vor Bergauffahrern sowie die Gewährung der Vorfahrt für diese.

Tragisch: Ackermann droht zu verarmen


Sepp Ackergaulmann, Chefabzocker der Deutschen Bank und Spitzenverdiener der Manager in deutschen Unternehmen in den Jahren 2004, 2005 und 2007, musste im vergangenen Jahr massive Gehaltseinbussen hinnehmen. So hat er nur läppische 1,4 Mio. Euro verdient und rutschte damit auf Platz 27 in der Liste der Spitzenverdiener. Zwar hat Ackermann in 2008 scheinbar großzügig auf gewinnorientierte Boni verzichtet, aber das sollte ihm deswegen nicht schwer gefallen sein, weil die Bank in besagtem Jahr gar keinen Gewinn erwartete.


Hat Ackermann so etwas verdient (nicht die 1,4 Mio., sondern Platz 27)? Wir meinen: nein. Dieser Platz ist noch viel zu gut für den Bilderberger-Teilnehmer und Gierhals, der bei negativen Geschäftsergebnissen wie selbstverständlich finanzielle Hilfe durch die Steuerzahler erwartet.

Dienstag, 1. September 2009

Grausam: CDU droht den Wählern

Bertelsmann mit dreistelligen Millionenverlusten


Sehr schön. Und es dürfen gerne noch mehr Verluste werden. Denn:



NS-Kundgebung auf dem Ludwigsplatz in Ludwigshafen, um 1934 (Quelle: Stadtarchiv Ludwigshafen)

Mehr Infos zu Bertelsmann, der Einflussnahme dieses neoliberalen Packs auf die Politik und zur von ihrer Lobbygruppe "Initiative soziale Marktwirtschaft" direkt verursachten asozialen Gesetzgebung der Polit-Mafia in Berlin finden Sie hier.

 

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.