Montag, 10. August 2009
8,6 Mio. € aus Konjunkturpaket für Dienstwagen
Wie der Presse zu entnehmen war, bestellte die noch amtierende Bundesregierung 31 Oberklasse-Limousinen als Dienstwagen im Wert von 8,6 Millionen €. Jeder Wagen kostet im Schnitt nur 275.000 €, die der Steuerzahler in Zeiten von Suppenküchenspeisung für mittellose Kinder gerne aufbringt. Fonzos Universum stellt Ihnen einige der neuen Fahrzeuge vor:

Rechts sehen Sie die Limousine für Gesundheitsministerin Ullala Schmidt. Ein Set Chloroform ist im Preis enthalten; der Chaffeur muss extra bezahlt werden.

Die Karosse links ist das neue Fahrzeug von Kriegsminister Franz-Yussuf Jung. Bewaffnet mit 13 Stinger-Raketen ist ein Stau auf der A7 für dieses Gefährt kein Problem mehr.

Mit diesem wendigen Gefährt wird künftig "Staatsoberhaupt" Angela Merkel ihre Runden drehen. Ein Sicherungsbügel verhindert, dass sie bei starker Beschleunigung oder plötzlichem Abbremsen dem Linksrutsch zum Opfer fällt.

Wirtschaftsminister Karl-Theodor-Wilhelm-Balthasar Freiherr Baron von und zu, auf, drüber und drunter Guttenberg fährt eine standesgemäße Staatslimousine, wie man sie aus zahlreichen Hollywood-Schinken kennt. Den Wagen ziehen keine Pferde, sondern vier seiner Knechte.

Zensurministerin Ursula von der Lügen wird sich fürderhin den Untertanen im knallroten Cabrio präsentieren, welches sie im ZDF schon einmal probefuhr. Gegen ihre Betonfrisur hat Fahrtwind keine Chance.

Justizbrauserministerin Brigitte Zypries braust künftig auf drei Rädern durch die Lande. Ein energiesparender Fußantrieb reduziert die Benzinkosten und ebenso den CO2-Ausstoß um sagenhafte 100%.

Vizekanzler Steinmeier kann auf Dienstreisen in diesem schicken Fahrzeug sein gesamtes Kontinenzteam befördern. Das Gefährt verfügt über einen umweltschonenden Dampfplauderer-Antrieb.

Für Innenterrorminister Wolfgang Schäuble wurde diese Staatslimousine bestellt. Zu seiner Sicherheit führen die Schienen direkt auf's extra für ihn neu gebaute Abstellgleis.
Ganz Deutschland rätselt
30 Jahre TITANIC - Fonzos Universum gratuliert dem endgültigen Satiremagazin! Wir empfehlen diese Zeitschrift allen ehemaligen SPIEGEL-, Stern-, FOCUS-, Zeit-, Welt- und sonstigen Lesern wärmstens.
Sonntag, 9. August 2009
Vorschau: SPIEGEL-Titel der nächsten Woche
Der SPIEGEL, einst ein hochangesehenes Nachrichtenmagazin (die sehr viel Älteren werden sich noch erinnern), hat ja schon lange nachgelassen (die weniger Älteren erlebten das bereits mit). Nachdem auch ein Absenken des Niveaus und die Kündigung der meisten kritischen Journalisten in der SPIEGEL-Redaktion vor mehr als 10 Jahren nicht die erhoffte Stabilität bei den Abonnements brachte, greift der Verlag jetzt zu den außergewöhnlichen Mitteln des Schmierenjournalismus und der Parteinahme zugunsten der Schwarzen Pest.
Lesen Sie darüber in der neuesten Ausgabe des SPIEGEL, die in der kommenden Woche erscheint. Verlangen Sie am Kiosk ausdrücklich diesen Titel.
Aufatmen bei der PARTEI, den Grauen und der Freien Union: Fonzos Wahlset ermöglicht doch noch Teilnahme an Bundestagswahl
Nachdem - wie Fonzos Universum hier berichtete - in der zweiten Sitzung des Bundeswahlausschusses vom neuen Bundeswahlleiter Roderich Egeler unter rechtsstaatlich fragwürdigen Umständen den Parteien "Die PARTEI" und den "Grauen" der Parteienstatus aberkannt sowie der "Freien Union" aus formalen Gründen die Teilnahme an der Bundestagswahl 2009 versagt wurde, bietet Fonzos Universum im Dienste der Demokratie jedem potentiellen Wähler einer dieser Parteien und auch jedem Nichtwähler das passende Bundestagswahlset 2009 an:
Einfach auf selbstklebendem Papier ausdrucken, an der markierten Stelle ausschneiden und über den offiziellen Wahlschein kleben! Ankreuzen nicht vergessen.Wahlkampf verschärft sich

Zu beobachten am Schmierenblatt Spiegel Online, das - wie netzpolitik.org berichtet - wieder einmal eine Attacke gegen Jörg Tauss anführt, sich dabei scheinbar zu weit aus dem Fenster lehnt, dann eiligst zurückrudert und schließlich den Bericht stutzt auf das, was ohnehin schon seit Wochen bekannt ist. Und das beste daran: Die Redakteurin, deren Name über dem Artikel steht, weiß von dem Artikel offenbar gar nichts!
Unsere Empfehlung: Spiegel kündigen, Spiegel Online boykottieren und sich stattdessen in lesenswerten Blogs informieren. Man verpasst dann auch nicht so leicht, was die Mainstreammedien gerne mal totschweigen.
Everything is OK - Alles ist OK
Die Filme des Police Hugging Departement nun auch mit deutschen Untertitlen (herzlichen Dank an Charly Veitch und fdmeister). In Teil 3 und 4 sieht man auch mal nette Polizisten.

- Direktlinks:
- http://www.youtube.com/watch?v=AwkTmgqmltA Teil 1 - Private Property (dt. Untertitel)
- http://www.youtube.com/watch?v=J62sDVy7Yj0 Teil 2 - The Hunt for Terror (dt. Untertitel)
- http://www.youtube.com/watch?v=TCPKzzGHfIQ Teil 3 - Camden Stories
- http://www.youtube.com/watch?v=z6FWmHIJn2U Teil 4 - Corporate Requiem
- http://www.youtube.com/watch?v=m1qAR1pdiGY Teil 5 - Child Soldiers
- http://www.youtube.com/watch?v=fSXdhtmcJIY Teil 6 - The Royal Edition (Part 1/2)
- http://www.youtube.com/watch?v=f-2aPnmxhJI Teil 6 - The Royal Edition (Part 2/2)
- http://www.youtube.com/watch?v=XgpLXDZqDEE Shopping for CCTV (Part 1/2)
- http://www.youtube.com/watch?v=0OJ5lmz7AHA Shopping for CCTV (Part 2/2)
Samstag, 8. August 2009
SPD von Piraten übernommen?
Klare Frage, kurze Antwort: Nein. Es handelt sich nur um ein Plagiat, wie Münte bestätigt.
Erneut verfassungswidrige Aufrufe eines CDU-Politikers

Schon wieder ruft ein C-Klasse-Politiker der Schwarzen Pest zum offenen Verfassungsbruch auf: Diesmal der Generalsekretär der CDU Hessen, Peter Beuth, auf der Website der Schwarzen Pest Hessen (Vorsicht! Kotztüte bereithalten, wenn Sie dem Link folgen).
Man stelle sich einmal vor, ein Politiker linker Colour würde offen Forderungen aufstellen, die nicht nur gegen das Grundgesetz, sondern auch gegen rechtskräftige Urteile des Bundesverfassungsgerichts in Bezug auf exakt diese Forderung verstossen - der Verfassungsschutz würde unaufgefordert (und zu Recht) diesen Politiker genau unter die Lupe nehmen. Wenn aber Funktionäre der etablierten Regierungsparteien Urteile des Bundesverfassungsgerichts ignorieren und das Grundgesetz offen missachten, dann scheint das o.k. zu sein. Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang auch der Bericht von Freeman über die Aussagen von Konrad Freiberg, dem Bundesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei (Lesebefehl!).
Es war nie offensichtlicher, wer der Feind dieser Politiker ist: Der Bürger und seine Grundrechte. Deswegen: wählen gehen. Und die Schwarze Pest abwählen!
Freitag, 7. August 2009
Umfrage: Regierungsparteien fallen auf historisches Tief
Die aktuelle Auswertung zur Sonntagsfrage ergibt ein historisches Tief für die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD: diese würden zusammen mit der FDP die 5%-Hürde nicht schaffen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Während DIE LINKE. nur leicht zulegen konnte und die Grünen/Bündnis 90 auf einen unteren Platz verdrängte, schaffte es die neu gegründete Piratenpartei mit 72% auf den einsamen Spitzenplatz in dieser Umfrage.
Skandal: Scheinminderjährige im Bundestag gesichtet!

Nach einem Gutachten (PDF), das im Auftrag des Interessenverbandes des Video- und Medienfachhandels in Deutschland (IVD) angefertigt wurde und das den seit November 2008 geltenden §184c des Strafgesetzbuches bewertet, erkennt man Scheinminderjährige in Pornos beispielsweise an Zöpfen und Lutschern (unabhängig von ihrem tatsächlichen Alter).
Nun ist es einem aufmerksamen Fotograf zu verdanken, dass eine Scheinminderjährige im Bundestag gesichtet wurde. Es sprechen auch noch weitere Indizien dafür, dass dieses Mädchen wenn schon nicht jung, so doch zumindest ziemlich unerfahren ist, gerade auf dem Gebiet ihrer Profession: siehe auch dieses interessante Psychogramm einer Psychopathin auf schwarze-pest.org.
via fefe, thx!
Bundeswahlausschuss bekräftigt Nichtzulassung der Partei DIE PARTEI

Gemäß §18 Absatz 3 Nummero 2 Bundeswahlgesetz zeigt die Website des Bundestags anläßlich der Anhörung der Beschwerdeführer nach §27 Absatz 1 Abschnitt 5 Bundeswahlgesetz die Aufzeichnung über die Sitzung des Bundeswahlausschusses gemäß §21 Absatz 1 Nummero 4 Bundeswahlgesetz, in der gemäß §2 Absatz 1 Parteiengesetz den Abgesandten der Parteien gemäß §23 Absatz 4 Bundeswahlgesetz lediglich mitgeteilt wurde, dass Einsprüche gemäß §14 Absatz 1 Wahlwiderspruchsgesetz unbegründet und aussichtslos gemäß §5 Absatz 2 Parteiengesetz sind.
Hierbei fällt gemäß §32 Absatz 1 gesunder Menschenverstand auf, dass der Bundeswahlausschuss gemäß §32 Absatz 5 Abschnitt 1 Bundeswahlgesetz im Wesentlichen sagt, dass sie gemäß §4 Absatz 1 Parteiengesetz nicht in der Lage sind, Ergebnisse gemäß §32 Absatz 7 Nummero 3 Bundesdingsgeschwätz zu korrigieren, die bereits gemäß §54 Absatz 7 am 17. Juli 2009 getroffen wurden, auch dann nicht, wenn gemäß §28 Absatz 1 neue Erkenntnisse vorliegen. Alles gemäß §9 Absatz 1 Parteiengesetz sehr demokratisch.
Hier geht's gemäß §35 Absatz 2 Nummero 3, Nebensatz 5 zum Video (interessanter Teil beginnt gemäß §7 Absatz. 5 Internetgesetz ca. ab Minute 10). Auch die Behandlung der Partei "Die Grauen" ist gemäß §12 Absatz 4 Nummero 3 Betrugsgesetz sehr aufschlussreich für echte Demokraten gemäß §2 Absatz 9 Satz 2 Nebensatz 3 Komma 5 Adjektiv 9.Für die Zensur gemäß §4 Absatz 1 Parteiengesetz des Nachsatzes des PARTEI-Funktionärs Sonneborn bitten wir gemäß §9 Absatz 7 Bundeszensurgesetz um Ihr Verständnis, wie es gemäß §81 Absatz 54 Ermächtigungsgesetz vorgeschrieben ist.
Donnerstag, 6. August 2009
Interview mit Jürgen Elsässer über die Notstandsplanung der Schwarzen Pest

Jürgen Elsässer hat in den letzten 15 Jahren knapp 20 Bücher über Geopolitik im Allgemeinen und die deutschen Interessen im Besonderen verfaßt, die zum Teil auch in französischer, italienischer, serbischer, polnischer, türkischer und japanischer Ausgabe vorliegen. Elsässer war jahrelang Redakteur des Hamburger Magazins "Konkret", schrieb regelmäßig für die "Allgemeine Jüdische Wochenzeitung" sowie das "Kursbuch" und später für die "Junge Welt", das "Neue Deutschland" und den "Freitag". Die "FAZ" schrieb im Jahr 2006: Elsässer gehört zu den klugen Köpfen im Linksmilieu, weswegen er dort auch keinen Einfluss hat.
Das Interview führte NuoViso.
Mittwoch, 5. August 2009
In eigener Sache oder vielmehr in fremder
Manchmal passieren Dinge, die so unglaublich sind, dass man es schier nicht fassen kann. Wenn hier dann darüber berichtet wird, ist es beim Korrekturlesen nicht mehr ersichtlich, ob's noch Realsatire oder schon vollkommen zusammengelogener, sarkastischer und polemischer Buchstabensalat ist.

Damit unser Lektor nicht durcheinanderkommt, hat die Redaktion entschieden, den Hausmeister jeden Artikel, der keine Satire enthält, abstempeln zu lassen. Dabei ist der Schweregrad eventuell vorhandener Realsatire ablesbar, in dem man mit dem Mauszeiger über den Stempel fährt. Auf wahre Begebenheiten in satirischen Beiträgen wird ja ohnehin verlinkt, da braucht's auch keinen Stempel.
Die Redaktion hofft, dem Lektor dieses Blogs und ggf. auch dem einen Leser, der ab und an hier vorbeischlurft, so einen Hinweis zu geben, wann ihnen das Lachen eigentlich im Halse stecken bleiben sollte. Wie man das dann dort wieder rauskriegt, ist allerdings nicht unser Problem.
Hey Kids! Paintball zu langweilig? Killerspiele ausgelutscht?
Dann hätten wir da was: Die Bundeswehr sucht euch! Zwar hatte die BW für die Teilnahme an etwa 200 ihrer Einrichtungen für Minderjährige am "Girls Day Zukunftstag 2009" das Mindestalter auf FSK14 bzw. FSK16 beschränkt, aber es kamen da auch schon mal 11jährige vorbei, wie uns freimütig die Militärzeitschrift aktuell – Zeitung für die Bundeswehr auf Seite 7 verrät: "Die elf Jahre alten Mädchen Katrin J. und Fenja A. aus H.¹ setzten sich in die Pilotensitze eines Marinehubschraubers vom Typ ‚Sea Lynx' und kamen aus dem Staunen nicht heraus." Jaha, die werden sich gedacht haben: "Cool, so ne Playstation für Erwachsene!"
¹ Klartextnamen aus dem Bericht verkürzt, man will ja den beiden nicht das Leben auf Dauer versauen.

Und weil ihr nicht früh genug damit anfangen könnt, euch für das geile Vaterland aufzuopfern, hat die BW auch eine Website extra für euch, Kids. Yo!
Die Site ist voll krass! Da gibt's Mega-Poster von Kriegsgeräten, Waffenkunde, Scharfschützenausbildung, Luftlagebild-Rätsel, Kalender für die Einsatzplanung zum Download, jede Menge Selbstbeweihräucherung und eine knuddelige Super-Foto-Lovestory über das Adventure Game am Hindukusch.
Hier ein paar packende Ausschnitte daraus mit Kommentaren vom Hauptmann Waldemar, dem abgebrühtesten der Truppe, der uneingeschränkten Schießbefehl mit seinem Fotoapparat, eine poetische Ader und ne saumäßige Orthographie ("glühende Holzscheide") hat, nur geringfügig ergänzt um jeweils eine Zusatzinfo, die den aktuellen Gesamtbezug herstellen hilft:







Na, Lust auf mehr bekommen? Dann melde Dich doch einfach bei der BW auf der Website an. Und nicht vergessen, Mami und Papi Bescheid zu sagen, dass sie die CDU/CSU oder zur Not auch SPD oder FDP wählen sollen, damit die BW auch in der nächsten Legislaturperiode noch immer den sicheren Auftrag zum Sightseeing am Hindukusch erhält. See ya in Hell!
"Auf Lebenszeit dienstunfähig": Mobbing bei der Hessen-CDU

Seit in Hessen die Schwarze Pest regiert, haben einige erfolgreiche Steuerfahnder des Finanzamts Frankfurt nichts mehr zu lachen: Sie wurden von Finanzminister Karlheinz Weimar mitten in laufenden Ermittlungen gegen Großbanken und Vermögende abgesetzt. Als sich einige der betroffenen Beamten dagegen wehrten, bediente sich das Finanzministerium mutmaßlicher Gefälligkeitsgutachten eines Psychiaters, der den Beamten "Querulantentum", "Anpassungsunfähigkeit" sowie "Dienstunfähigkeit auf Lebenszeit" attestierte.
Die betroffenen Fahnder liessen daraufhin selbst psychiatrische Gutachten erstellen, die sie als "psychisch vollkommen gesund" ausweisen. Nachdem über die Sache scheinbar Gras gewachsen war, haben nun zwei ehemalige Steuerfahnder Strafanzeige gegen Weimar gestellt. Weiter wird gegen den Arzt ermittelt, der die Gefälligkeitsgutachten anfertigte.
- Steuerfahnderaffäre in Hessen: Erfolgreich, kaltgestellt (FR)
- Regierung nennt Mobbing-Vorwürfe "abwegig" (FR)
- Dubioses Gutachten zieht Fahnder aus dem Verkehr (Der Westen)
- »Von normalen Beamten wird Gehorsam verlangt« (junge Welt)
Dienstag, 4. August 2009
Die neue Einheits-Weltwährung ist da!
Neu: Grundgesetz gilt nicht für jeden
Nun ist es ja ein offenes Geheimnis, dass unsere Politiker sich nicht darum scheren, ob die von ihnen ersonnenen Gesetze verfassungswidrig sind oder nicht. Nur laut gesagt hat das bisher keiner. Bisher.
Zum Nachlesen in vollem Wortlaut: Wahl-Chat mit Jurk auf freiepresse.de, Frage von "gast308".Montag, 3. August 2009
Die Methoden der JU Thüringen: Störmanöver auf Veranstaltungen der Linken

Das zweiseitige Schreiben des JU-Vorsitzenden Mario Voigt an die Kreisvorsitzenden und Mitglieder des Landesvorstands, in dem er die Wahlkampf-Aktionen des Schwarzen Blocks beschreibt, wurde dieser Tage der Whistleblower-Plattform wikileaks zugespielt.
Sehr aufschlussreiche Einsicht in die Methoden des Schwarzen Blocks der CDU sind auf Seite 2 des Schreibens unter "Aufklärung bei Wahlkampfauftritten von Bodo Ramelow " zu finden:
Weiteres wichtiges Element unserer Kampagne wird das gezielte „Begleiten“ der Wahlkampfauftritte von Bodo Ramelow sein. Hier wollen wir aber in „zivil“ auftreten. Mit dem Versuch, bei Veranstaltungen von Bodo Ramelow über dessen politische Ziele aufzuklären, sollte primär nicht die CDU oder das TEAM THÜRINGEN in Verbindung gebracht werden.Aber pssssst! Das darf in der öffentlichen Wahrnehmung wirklich niemand wissen, dass hinter diesen "Begleitungen" die CDU oder gar das TEAM THÜRINGEN steht! Das wäre ein mittleres Desaster. Deswegen warnt Krawall-Koordinator Voigt nochmals eindringlich:
Wichtig für das öffentliche Bild im Wahlkampf ist, dass die CDU und Dieter Althaus mit dem der kontrastierenden Werbung vorrangig nicht in Verbindung gebracht werden. Ebenso soll davon die Marke „TEAM THÜRINGEN“ unberührt bleiben. Die Arbeitsteilung soll so aussehen, dass CDU und TEAM THÜRINGEN für die positiven Botschaften zuständig sind und die Junge Union die kontrastierende Werbung übernimmt.Ja, das ist wichtig. Aber warum eigentlich? Hm, jetzt hab ich's glatt schon wieder vergessen. Na, da werde ich mal bei Althaus anfragen, wieso und warum, der kann mir das sicher erklären.
Eines muss man dem Schwarzen Block der gleichfarbigen Pest wirklich lassen: Sie setzen die Methodik ihres Vorbilds schon fast perfekt um. Nur einen klitzekleinen Punkt haben sie übersehen: Bei Verschwörungen fertigt man keine Beschreibung der selben an. Das ist ein ehernes Grundprinzip einer Verschwörung. Denn sobald es ein Aussenstehender erfährt, ist's per Definition eben keine Verschwörung mehr.
Sonntag, 2. August 2009
Wann hört die von der Leyen mit dem Lügen auf?

Mutmaßlich erst dann, wenn sie aus allen Ämtern entfernt wurde.Nun ist es schon eine Unverschämtheit für jeden Wähler, wenn sich Sauerland-Münte darüber beklagt, dass "es unfair sei, wenn Politiker an ihren Wahlversprechen gemessen würden". Aber die Lügen der von der Leyen haben eine ganz andere Qualität.
Hat sie vor kurzem noch jeden Hinweis auf die Gefahr der Ausweitung von Netzsperren auf andere Bereiche als die Bekämpfung schwerstkrimineller Taten als "unhaltbare Unterstellung" bezeichnet und versichert, dass es ihr dabei nur um die Ausschaltung von Kinderpornografie im Internet ginge, fordert sie bereits jetzt eine Ausweitung der Netzsperren auf "Schmutz", "Beleidigungen" und "Mobbing". Das war absehbar, auch wenn es ständig von ihr bestritten wurde. Diese Forderungen verkündete sie in der Abendausgabe der Dreck- und Schmierenzeitung "Hamburger Abendblatt" aus dem Springer-Verlag, Link hier nur widerwillig, aber die Quelle muss ja genannt werden).
Nun ist es weder Mobbing noch Beleidigung zu sagen, die von der Leyen lügt wie gedruckt. Es ist schlicht und einfach eine Tatsache. Allerdings ist das Belügen eines ganzen Volkes und die Durchsetzung der Ratschläge aus dem internen Protokoll des Treffens der EU-Ratsgruppe Polizeiliche Zusammenarbeit (PCWG) vom 13. und 14. Oktober 1999 (Dok DGJHA B/1/TB D99) durchaus ein "Mobbing", nämlich am Staatssouverän. In dem Papier werden die Kommissionsvertreter in der PCWG zum Punkt "Interception of Telecommunications" mit folgender Empfehlung an die anwesenden Behörden-Vertreter zitiert: Um das durch die negative Presse zur Affäre ENFOPOL 98 ausgelöste Patt auf politischer Ebene zu durchbrechen, empfehlen die Vertreter der Kommission den versammelten Behörden und Diensten "eine ähnliche Strategie wie jene bezüglich der Kinderpornographie im Internet zu verfolgen", die auch "eine Abhördimension" habe (mehr Infos dazu hier).
Nur für's Archiv: die von der Leyen lügt und mobbt nicht nur, sondern arbeitet aktiv an der Installation bürgerrechtsfeindlicher Gesetze und Verordnungen sowie an der schleichenden Demontage des Grundgesetzes mit. Wissentlich oder unwissentlich — das kann ein Aussenstehender nur schlecht beurteilen.
Update: Eben dementiert die von der Lügen und stellt klar, dass sie die im Interview mit dem Springer-Schmierblatt getätigten Aussagen so ja gar nicht gemeint habe. Allein: Glauben wird ihr das freilich niemand, denn in ihrem Dementi betont sie nochmals den Umfang der aktuellen Sperrungen, nicht jedoch den Umfang eventueller weiterer Sperrungen in ferner oder naher Zukunft, z.B. nach der Bundestagswahl.
Das Sommerloch ist da

Woran merkt man eigentlich, ob gerade wieder Sommerloch ist?
Richtig, an den "Dienstwagenaffären" und sonstigem staatstragenden Geschwafel von Politikern, die bis dato keiner kannte und nach dem Sommerloch auch keiner mehr kennen wird. Da aber gerade der Wahlkampf beginnen soll, äussern sich ausnahmsweise im Sommerloch auch mal diejenigen Politiker, die uns schon den Rest des Jahres mit ihrem Gebrabbel nerven. So muß dann auch die Zensursula ihren Senf zu Ulla Schmidts Dienstwagenaffäre dazugeben.
Das ist deswegen pikant, weil auch die Zensursula eine Dienstwagenaffäre hat: Sie beschäftigt nämlich nicht nur zwei ihr vertraute Fahrer, die am Stammsitz ihres Ministeriums in Bonn ansässig sind (!), obwohl es auch genügend Fahrer in Berlin gibt, sondern sie weigert sich darüberhinaus, das Fahrtenbuch ihres Dienstwagens offenzulegen und zwar aus "datenschutzrechtlichen Gründen". Da wären Sie jetzt nicht drauf gekommen, was? Sagen Sie das doch einfach beim nächsten Mal Ihrem Finanzamt, wenn es Ihr Fahrtenbuch anfordert.Zum unerträglichen Schwachsinnsgefasel des Dr. Güldner
haben sich ja schon andere ausführlich geäußert. Uns bleibt noch anzufügen: Leuten, die offenbar eine derart verzerrte Realitätswahrnehmung haben wie der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Dr. Matthias Güldner, trauen wir jedenfalls nicht zu, ein Land regieren zu können. Machen Sie mit und wählen Sie diese Dilettanten geschlossen ab, denn "es kann nicht angehen, dass unser Bundestag noch länger ein hirnloser Raum bleibt". Djabadi Tshellai ist jedenfalls dabei:
Hessens Innenminister warnt vor Massengeiselnahme
Der hessische Innenminister Volker Bouffier (CDU) warnt eindringlich vor der Gefahr einer "Massengeiselnahme". Nun wussten wir bis dato nicht, dass die Regierungsamtszeit der Schwarzen Pest ein Straftatbestand ist, können den Gedanken der massenweise Geiselnahme von 80 Mio. Bundesbürgern im Falle eines Wahlsieges der Schwarzen Pest jedoch durchaus nachvollziehen.

Wer aber ist dieser Bouffier? Ein Blick in's Elefantengedächtnis Internet — hier wikipedia — bringt die gewünschte Aufklärung:
"Als Innenminister trug Bouffier die Verantwortung für das Vorgehen der hessischen Polizei während der Entführung von Jakob von Metzler. Metzlers Entführer, Magnus Gäfgen, wurde vom Frankfurter Polizeipräsident Wolfgang Daschner Folter angedroht. Im Vorfeld zum Daschner-Prozess behauptete Daschner, für diese Vorgehensweise aus dem Innenministerium Rückendeckung geholt zu haben. Die Landesregierung behauptete, dies treffe nicht zu, und instruierte die Ministerialbeamten per SMS, entsprechende Berichte nicht zu kommentieren."
Ah, der Folter-Volker ist es, der auch schon zweimal die Negativauszeichnung Big-Brother-Award verliehen bekam, in 2002 ob seiner Verdienste beim Einsatz der grundrechtswidrigen Rasterfahndung in Hessen, die später vom BVerfG gekippt wurde, und in 2005 wegen der gesetzlichen Änderungen der Telekommunikationsüberwachung (TKÜ) zwecks Einsatz sog. IMSI-Catcher zur präventiven Überwachung von Mobiltelefonnutzern, der Forderung nach einer DNA-Analyse auch bei Kindern unter 14 Jahren, die straffällig geworden sind, sowie der erweiterten Videoüberwachung durch die hessische Polizei.
Frage: Was kann jeder Einzelne nun gegen eine mögliche Massengeiselnahme durch die Schwarze Pest präventiv unternehmen? Antwort: Einfach nicht mehr wählen, diese Bande.
Gegendarstellung zum Beitrag "Hessens Innenminister warnt vor Massengeiselnahme"
Hinweis: gemäß Pressegesetz (und sicher auch irgendwelcher anderer Gesetze) sind wir zum Abdruck der folgenden Gegendarstellung verpflichtet, unabhängig vom Wahrheitsgehalt der Aussage.
Im Beitrag "Hessens Innenminister warnt vor Massengeiselnahme" in Ihrem Blog Fonzos Universum zeigen Sie ein Bild von mir mit der Bildunterschrift "Hessens Innenminister Bouffier (CDU)". Ich möchte hiermit klarstellen, dass
- ich weder Bouffier heisse noch mit diesem verwandt bin,
- ich niemals die abscheuliche Tätigkeit eines Innenministers ausgeübt oder auch nur angestrebt habe (und schon gar nicht in Hessen),
- ich mich nicht zu der Terrororganisation "Christliche Djihad Union (CDU)" hingezogen fühle und auch die Terrorausbildungscamps der Schwarzen Pest nicht besucht habe,
- ich keine Massengeiselnahme der deutschen Bevölkerung plane, geschweige denn ausführen werde.
Richtig ist vielmehr, dass
- ich Abu Abdullah, der Deutsche heisse,
- ich für den amerikanischen Geheimdienst (Filiale IntelCenter, Abt. Quaida) arbeite, der mit mir lustige Sitcoms für's Fernsehen (Kanal Internet) produziert,
- ich noch nie ne Wüste live gesehen habe (ausser Gaby),
- ich den Koran nie verstanden habe, aber die Bibel auch nicht.
Bei der Gelegenheit möchte ich gerne alle grüssen, die mich kennen, und vor allem meine Mutter in Gelsenkirchen: mir geht's ganz gut in den Filmstudios hier in Californien, bekomme freie Kost und Logis sowie einen falschen Paß.
Abu Abdullah, der Deutsche
Samstag, 1. August 2009
Das Kompetenzteam der SPD
Franz-Wilhelm Steinmüller, aussichtsloser Kanzlerkandidat der Säufer-Partei Deutschlands (SPD), stellte nach zwei Wochen, in denen nichts weltbewegendes stattfand und dieser Blog daher ruhte, nunmehr sein "Kompetenzteam" für den Bundestags-Wahlkampf 2009 vor. Und schon haben wir wieder eine Sensationsmeldung, die wir als neueste Sau gerne durch's globale Dorf treiben helfen: Die Vorstellung des Kontinenzteams. Schlimmer als mit den Typen, die jetzt am Ruder sind, kann's mit den Schwarz-Weissen aus dem Konferenzteam auch nicht werden.








