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Samstag, 29. Oktober 2011

Bundestag verlängert Anti-Terror-Gesetze bis Ende 2015

Bombenleger und Waffenbeschaffer im Dienste
der Dienste Peter Urbach (links mit Hut)





Unsicherheits­behörden und Falschmeldungs­dienste können auf dieser Grund­lage bei Banken und Flug­gesell­schaften Infor­ma­tionen über Terror­ver­dächtige ein­holen. Allerdings verweigert die Banco de la República Colombia bis­lang jedwede Aus­kunft über S-Bahn-Peter.

Dienstag, 16. Februar 2010

+++ Eilmeldung: Secret Service fasst Top-Taliban +++


Wie die Süddeutsche Zeitung sich unter Berufung auf AFP unter Berufung auf AP unter Berufung auf dpa unter Berufung auf Rtk unter Berufung auf fvk unter Berufung auf das IntelCenter soeben meldet, haben Top-Terroristen, äh nein, Top-Psychopathen, äh nicht doch, Top-Geheimdienstler den Top-Taliban Mullah Abdul Ghani Baradar verhaftet.

Top-Taliban Mullah Abdul Ghani Baradar und sein Ziehvater, Top-Al-Quaida-CIA-Agent Osama bin Laden (v.l.n.r.)
Baradar gilt als rechte Hand Bin Ladens, äh nein, linke Hand Bin Ladens, äh nicht doch, Bruder im Geiste Bin Ladens und übt derzeit die Stellung des Oberkommandierenden der Streitkräfte, äh nein, Obervollpfosten der Geheimdienste, äh nicht doch, Sockenpuppe der Taliban, äh oder vielleicht AlQuaida — oder beides — aus.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Neue Casting-Show: USA sucht den Super-Bomber


Eine neue Auflage der bliebten Casting-Show USA sucht den Super-Bomber sorgt derzeit für viel Furore in den USA und ihren Vasallenstaaten: Gesucht wird ein talentierter Super-Bomber zur Aufrechterhaltung weiterer False-Flag-Aktionen. Die beliebte Casting-Show geht damit in die zweite Runde. Die vier Jurymitglieder der Casting-Show sind waschechte Al-Qaida-Statisten mit Spezialausbildung in Fort Wannabee:



Gewinner der ersten Staffel war Fatma Weissich Salam (Künstlername Umar Farouk Abdul Mutallab), der als ersten Preis einen Arschbomben-Flug von Nigeria über Shiphol nach Detroit gewann:


Nicht punkten wegen seines allzu auffälligen Outfits konnte hingegen Mike L. McCain sen. (Künstlername Mahatma M.I. Five Mossad), der bereits in der zweiten Runde der ersten Staffel gehen musste:


Junge Talente, die ihr Glück in der zweiten Staffel der Casting-Show versuchen wollen, werden gebeten, sich via anonymer Mail oder stiller Briefpost zu bewerben bei:


IntelCenter
Dept. for False Flag Attacks
c/o Pentagon
P.O. Box
Arlington (Virginia)

Sonntag, 17. Januar 2010

Wie Osama bin Laden heutzutage aussähe


wäre er noch am Leben. Das hier sind plumpe Fälschungen, wie die Presse berichtete. Tatsächlich müssen Sie sich jedoch vor folgenden Terrorfürsten in Acht nehmen:


V.l.n.r.: Osama bin Obama, Osama bin Bush, Osama bin Cheney

Mittwoch, 18. November 2009

Wo ist eigentlich Berufs-August Hanning abgeblieben?


Ach, da:
Darf nurmehr den Enkeln drohen. Ob wenigstens die ihn ernst nehmen?

Freitag, 30. Oktober 2009

Ziercke konfrontiert mit Fragen zum Hintergrund der 9/11-Anschläge


Am vergangenen Montag hielt Jörg Ziercke, BKA-Präsident, einen Vortrag aus der Reihe "Der internationale Terrorismus als Herausforderung des Rechts" an der FU Berlin. In der anschliessenden Fragerunde wurde er nach seiner Einschätzung zu u.a. den Anschlägen von 9/11 gefragt und damit konfrontiert, dass es gewichtige Verdachtsmomente gibt, die einen anderen Ablauf als in der offiziellen, in allen Mainstream-Medien verbreiteten Verschwörungstheorie von den mit Teppichmessern bewaffneten Entführern nahelegen. Sehen Sie seine Antwort in folgendem Video:


Also entweder ist er tatsächlich ahnungslos (gut möglich) oder er spielt den Ahnungslosen; das allerdings wenig überzeugend ("Alles Müll").

Freitag, 2. Oktober 2009

Dänisches Militär: zu blöd für eine False-Flag-Aktion


Um ein ihnen nicht genehmes Buch eines Elitesoldaten zu zensieren und vom Markt verbannen zu können, versuchte das dänische Militär, durch eine Übersetzung des Textes in's Arabische und der anschliessenden Verbreitung im Internet dem verteidigungspolitischen Ausschuss des Parlaments und der Öffentlichkeit eine Bedrohung der Phantomorganisation Al-Quaida vorzutäuschen.


Ein Übersetzer, der damit beauftragt wurde, diesen fingierten arabischen Text zwecks Validierung zurück in die dänische Sprache zu übersetzen, meinte, es handle sich dabei nur um zusammenhangloses, unverständliches Gebrabbel. Wie sich herausstellte, hatte das Militär die Übersetzungsfunktion Google-translate benutzt, um etwas zu fabrizieren, was wie Arabisch aussah, um so den Forderungen nach Zensur Nachdruck zu verleihen. Noch peinlicher wurde es dann, als ein Journalist, der offenbar WORD besser beherrscht, herausfand, dass als Verfasser des Dokuments in der .doc-Datei selbst das dämlichedänische Militäroberkommando eingetragen war.


Kriegsminister Søren Gade: ein Al-Quaida-Sympathisant?
Die Verantwortlichen des Militäroberkommandos versuchten zwar noch, sich herauszureden und behaupteten, sie hätten den Text im Netz gefunden und auf ihren Rechnern dann lediglich in ein WORD-Dokument umgewandelt. Diese Ausrede hielt jedoch nicht lange und so mussten sie schließlich zugeben, dass es ein fingierter Text war.

Wir fragen uns und Sie: Wie lange sollen wir Bürger uns eigentlich noch von den Kriegstreibern und "Terror!-Terror!"-Vollidioten in den Regierungen weltweit belügen lassen? Wann endlich werden diese Verbrecher von der Gerichtsbarkeit verfolgt? Wieviele Menschen müssen noch im angeblichen "Kampf gegen den Terror" sterben, bis die wirklich Verantwortlichen für diese Tragödien zur Rechenschaft gezogen werden? Lange kann man das nicht mehr mitansehen.

[via taz, Thx]


Eilmeldung: +++ Gesuchte nach Hinweisen aus Bevölkerung identifiziert +++


Kurz und bündig: Die beiden Gesuchten von heute morgen wurden im Bereich des Stuttgarter Dornhaldenfriedhofs gefundengestellt. Alles wieder im grünen Bereich. Weitermachen, abrackern und shoppen gehen!

Fahndungsaufruf an die Bevölkerung


Nach dem spektakulären Fahndungserfolg vor zwei Wochen bittet das BKA Witz­baden die Bür­ger erneut um ihre Mit­hilfe: Aktuell werden ein Mann und eine Frau gesucht, die im Ver­dacht stehen, mög­licher­weise terro­ris­tische An­schlä­ge wäh­rend der Koa­li­tions­ver­hand­lungen in Ber­lin zu begehen. Bei den Per­sonen han­delt es sich um Sympa­thisan­ten aus dem Bereich links-extre­mis­tischer Stinkbomben­werfer. Eine Zu­ge­hörig­keit zur Usbe­kisch-Isla­mis­ti­schen Heils­armee (UIH), dem europäischen Dachverband der Al-Quaida kann nicht aus­geschlossen wer­den. Der Mann ist recht groß, dunkel­haarig und trägt auf dem Foto eine Brille. Die Frau ist blond, zur Tar­nung ziem­lich hübsch und mut­maß­lich die Freun­din des gesuchten Mannes.


Das BKA ruft die Bevölkerung zur Mithilfe auf und hat insbesondere folgende Fragen:
  1. Wer kennt diesen Mann und diese Frau und kann dem Erkennungsdienst mit sachdienlichen Hinweisen zu Vor- und Nachnamen, Adresse des Wohn- oder Aufenthaltsorts inklusive Telefonnummer sowie möglichst auch Email-Adresse auf die Sprünge helfen?
  2. Wer hat am Mittwoch, den 30.09.2009 diesen Mann und diese Frau beim Kauf von Fluppen an der Auto­bahn­rast­stätte des Grenz­über­gangs Her­les­hausen-West beob­achtet?
  3. Wer hat diesem Paar eine anonyme Hochhauswohnung in Köln-Porz unter Vorspiegelung falscher Miet­ver­hält­nisse befristet auf 14 Jahre überlassen?
Das BKA weist darauf hin, dass die beiden Gesuchten mit brutalstmöglicher Gewalt vorgehen. Wenn Sie die beiden sehen, greifen Sie sie nicht selbst an, sondern benachrichtigen Sie die nächste Polizeidienststelle.

VORSICHT SCHUSSWAFFENGEBRAUCH AUF BEIDEN SEITEN!

Freitag, 4. September 2009

Guten Morgen, Herr Musharbash. Ausgepennt, ja?


Der "Islam-Experte" des Spiegel, Yassin Musharbash, schreibt in einem Artikel über die sogenannten Sauerland-Bomber, die der Islamischen Djihad Union (IJU) angehören sollen, dass es nicht ganz auszuschließen sei, dass diese IJU eine Scheinorganisation ist, die vom usbekischen Geheimdienst gegründet wurde:
"Verschwörungstheoretiker und andere Skeptiker haben von Beginn an gemutmaßt, die IJU sei eine Erfindung der usbekischen Behörden. Die Sauerländer können das kaum einschätzen, auszuschließen ist es nicht."
Soso, "Verschwörungstheoretiker". Tja, so kann man den ehemaligen Mitarbeiter des usbekischen Geheimdienstes Ikrom Yakubov, den ehemaligen britischen Botschafter in Usbekistan Craig Murray und auch die fähigen Beamten des Baden-Württembergischen Verfassungsschutzes auch nennen. Bwahahaha.

Denn vor fast genau einem Jahr (!) berichtete das Politmagazin Monitor bereits über die brisanten Erkenntnisse des Baden-Württembergischen Verfassungsschutzes, dass es sich bei der IJU um eine Scheinorganisation handelt, die im wesentlichen aus einer Internet-Präsenz sowie ein paar fanatisierten Knallköpfen besteht. Erkenntnisse, die von eben jenem ehemaligen usbekischen Geheimdienst-Offizier und auch dem ehemaligen britischen Botschafter in Usbekistan - mithin also durch zwei unabhängige Zeugen - bestätigt wurden (Video, Transkript), auch wenn ganz im Widerspruch dazu der BND und besonders BKA-Dschihhaaaaaaad-Ziercke einen großen Bohei um die so betitelte "al-Quaida-Untergruppe" verzapften. Wobei die al-Quaida selbst ja auch so ne Regierungstruppe war. Oder noch ist.

Tja, Herr "Islam-Experte" Musharbash, wenn so Qualitätsjournalismus und Expertentum aussieht, dann bleiben wir hier doch lieber alle Verschwörungstheoretiker. Denn die können offensichtlich wesentlich besser Informationen von richtigen Journalisten, die noch wissen, was Recherche bedeutet, interpretieren und vermitteln als Sie und Ihr Käseblatt. Aber jetzt mal unter uns: Geben Sie's doch zu. Der Gedanke, dass Regierungen und ihre Geheimdienste hinter False-Flag-Attacken wie der IJU, der al-Quaida und auch der europäischen Gladio stecken, der passt nicht so ganz in Ihr Bild von einer heilen Welt im Westen und dem bitterbösen Islam andererseits, nicht wahr? Mag ja auch erstmal schwer zu glauben sein. Stimmt aber trotzdem.

Donnerstag, 6. August 2009

Interview mit Jürgen Elsässer über die Notstandsplanung der Schwarzen Pest


Jürgen Elsässer hat in den letzten 15 Jahren knapp 20 Bücher über Geopolitik im Allgemeinen und die deutschen Interessen im Besonderen verfaßt, die zum Teil auch in französischer, italienischer, serbischer, polnischer, türkischer und japanischer Ausgabe vorliegen. Elsässer war jahrelang Redakteur des Hamburger Magazins "Konkret", schrieb regelmäßig für die "Allgemeine Jüdische Wochenzeitung" sowie das "Kursbuch" und später für die "Junge Welt", das "Neue Deutschland" und den "Freitag". Die "FAZ" schrieb im Jahr 2006: Elsässer gehört zu den klugen Köpfen im Linksmilieu, weswegen er dort auch keinen Einfluss hat.


Das Interview führte NuoViso.

Weitere Informationen bei NuoViso und auf Jürgen Elsässers Blog.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Der hausgemachte Terror


Spiegel Online, das investigative ehemalige Nachrichtenmagazin, wartet wieder einmal mit einer Sensation auf:



Ein Mitglied einer der al-Quaida nahestehenden "Terrororganisation", die als Toronto 18 bezeichnet wird, sagte nach diesem Bericht vor Gericht aus, dass eine Gruppe von 18 Muslimen - darunter 4 Jugendliche -, die in einer spektakulären Polizeiaktion mit über 400 Sicherheitsbeamten im Juni 2003 verhaftet wurden, Bombenanschläge auf öffentliche Einrichtungen und Regierungsgebäude in Kanada plante. Dazu sollten 3 Tonnen Ammoniumnitrat verwendet werden, also dreimal so viel, wie bei dem Bombenanschlag auf das Murrah Federal Building in Oklahoma City dazu führte, dass 168 Menschen um's Leben kamen. Die Gruppe soll den Anschlag angeblich für den 11. September 2006 geplant haben, um so die kanadische Regierung zu veranlassen, ihre Truppen aus Afghanistan zurückzuziehen. Nach Angaben der Behörden haben sich die Mitglieder der Toronto 18 auf das Attentat in einem Terroristen-Ausbildungscamp auf kanadischem Boden vorbereitet.

Die Geschichte kommt einem bekannt vor und scheint wieder einmal zu bestätigen, dass zum einen die al-Quaida überall auf der Welt aktiv ist und zum anderen die Sicherheitsbehörden einen prima Job machen, um die Bürger vor solchen terroristischen Anschlägen zu schützen - wenn, ja wenn da nicht die zahlreichen Ungereimtheiten wären. Über die der SPON natürlich nicht berichtet, denn Recherchen wären ja aufwendig und in der heutigen Zeit, wo eine "al-Quaida"-Sensation die nächste jagt, da haben unsere "Qualitätsjournalisten" keine Muse, Agenturmeldungen auch einmal nachzuprüfen. Oder zu hinterfragen, was denn al-Quaida tatsächlich ist. Wo kämen wir denn da hin!

Diese Ungereimtheiten fangen dabei nicht erst mit den widersprüchlichen Artikeln des SPON zur Verhaftung der 17 Toronoto 18-Mitglieder an, die mal zwischen 19 und 43, dann wieder zwischen 17 und 45, ein anderes Mal zwischen 15 und 41 Jahre alt sind, sondern schon lange vorher, nämlich im Jahre 2003, als in Kanada 23 Pakistani ebenfalls wegen Verdachts der Gründung einer terroristischen Vereinigung inhaftiert wurden. Die Presse überschlug sich mit Sensationsmeldungen und
der kanadische Geheimdienst CSIS erhielt auch prompt die notwendigen Budgets genehmigt, die er für den "Kampf gegen den Terror" beantragt hatte. Einziges Problem bei der Geschichte war: Man konnte den 23 Pakistani vor Gericht absolut nichts nachweisen, so dass alle 23 Angeklagten freigesprochen wurden. Gleichwohl wurden die angeblichen Terroristen des Landes verwiesen und nach Pakistan abgeschoben.

Was macht nun ein Geheimdienst im "Kampf gegen den Terror", wenn ihm die Terroristen abhanden kommen? Genau, er sucht sich neue. Und das ging im Fall der Toronto 18 so: Man hielt Ausschau nach einem passenden Kandidaten, der aufgrund seiner Tätigkeit im Militär eine Security-Freigabe für das Führen von Waffen besitzt, keine Skrupel kennt und weiss, was es heisst, dem Staat zu dienen. Diesen schleust man in die vermutete Terrorszene ein, um so an Informationen und letztendlich zu Verhaftungen zu kommen. Es fand sich ein Herr MUBIN SHAIKH, Sohn indischer Einwanderer, der sich jedoch völlig ungeplant nach der Verhaftung der Toronto 18 an die Öffentlichkeit wandte und stolz darüber berichtete, wie er monatelang dem CSIS und der Royal Canadian Mounted Police (RCMP) dabei half, einen Terroranschlag gewaltigen Ausmaßes zu verhindern.

Über Nacht zum Helden geworden verblasste sein Ruhm allerdings zusehends, als sich herausstellte, dass er einen für Muslime recht untypischen Lebensstil pflegte, ein ausschweifendes Leben führte und - nach eigenem Bekunden (siehe Video unten) - Drogen konsumierte (Zitat Shaik: "ich nahm alles mögliche, angefangen von Mushrooms über LSD bis hin zu Kokain, einfach alles"). Journalisten fanden heraus, dass er im Vorjahr wegen sexueller Belästigung zweier 12jähriger Schülerinnen angeklagt war und vom CSIS 370.000 $ als "Honorar" für seine Spitzeltätigkeiten in der "Terrorszene" erhielt.


Aber Shaikh war nicht der einzige Agent provocateur, den die CSIS und die RCMP verflichteten: Ein bis heute anonymer, aus Ägypten stammender Spitzel der RCMP aus Mississauga (Ontario) sollte einigen Verdächtigen der Toronto 18 dabei helfen, das Ammoniumnitrat für den Anschlag zu beschaffen. Das Nachrichtenportal
Maclean’s berichtete bereits vor einem Jahr, dass dieser Anonymous 15 Mio. $ verlangte, was die RCMP allerdings ablehnte. Man einigte sich schließlich auf 4,1 Mio. $ und eine neue Identität im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms.

Die Bürgerrechtsaktivisten des Presumption of Innocence Project, die diesen Fall seit 2006 beobachten, fanden dann heraus, dass die der Mitgliedschaft in der Toronto 18 beschuldigten Muslime keineswegs die homogene Gruppe sind als die sie in der Presse dargestellt werden, sondern in einigen Fällen nur den Besuch der selben Moschee und in anderen Fällen den Besuch der selben Schule gemeinsam hatten, darüberhinaus aber keine Verbindungen bestanden, die eine Zugehörigkeit zu einer Terrororganisation begründen würden.

Die "Terrorcamps auf kanadischem Boden" waren mutmaßlich Paintball-Spiele, welche Shaikh für einige Teilnehmer organisierte. Ein Sack mit 30kg Ammoniumnitrat, der von der RCMP bei den Verhaftungen als "Beweismittel" präsentiert worden war, wurde - wie die Behörden später einräumten - nicht bei Hausdurchsuchungen der Verdächtigen gefunden, sondern diente lediglich als "Anschauungsmaterial" auf der Pressekonferenz. Die bis heute Inhaftierten beteuern auch weiterhin ihre Unschuld und den Behörden fällt es schwer, stichhaltige Beweise für ihre Thesen zu präsentieren. In der Bevölkerung hat sich allerdings der gewünschte Effekt eingestellt: die Angst vor Terroranschlägen und die Zustimmung zu den von der kanadischen Regierung erlassenen, erweiterten Befugnisse für die Sicherheitsbehörden im "Kampf gegen den Terror".






Überall die selbe Leier. Und als wäre es abgesprochen, tauchen nun "Geständnisse" einzelner Beschuldigter auf, nicht nur in Kanada, auch in Deutschland erwartet man gespannt die Aussagen der "Sauerland-Bomber". Sie erinnern sich? Das waren die "Verdächtigen" mit den Verbindungen zum türkischen und deutschen Geheimdienst, die in einem Dorf auffällig unauffällig mit verdünntem Wasserstoffperoxid herumhantiert haben - just in dem Moment, in dem die Vertreter der Sicherheitsdienste und Behörden Stimmung machten für die neuen BKA-Gesetze, die Vorratsdatenspeicherung, die Abhörzentrale in Köln ("Competence Center TKÜ"), umfangreichere Datenaustauch-Abkommen mit den USA, die Online-Durchsuchung und die Befugnis zum heimlichen Betreten von Wohnungen zwecks Implantation von Videokameras, Wanzen und Keyloggern für Computer. Man darf gespannt sein, welche abenteuerlichen Geschichten einer desinformierten Öffentlichkeit noch präsentiert werden - und wann die Leute endlich realisieren, welche Märchen ihnen von der Presse - ganz im Dienst der Dienste - aufgetischt werden.

 

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